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Gedenkseite für Werner

 ✱ 28.4.1935

Thea

Der kleine Trommler fängt leise an,
Doch er hat so viel zu sagen. 
Schostakowitsch, Hadyn, Händel,
Alle haben wir gespielt, ihre Noten vom Papier.

Doch nur Du warst mein Zuhaus. 
Doch nur Du warst mein Zuhaus. 

Ob Dresdner Staatskapelle, Operettentheater Karl-Marx-Stadt 
Oder MDR Sinfonie. 
Ob Japan, Bulgarien, Ungarn, all die Länder dieser Welt.
Der wichtigste Ort bleibt Burgstädt, denn dort traf ich Dich. 

Denn nur Du warst mein Zuhaus. 
Denn nur Du warst mein Zuhaus. 

Ein Horn. Ein Cello, Deine Mundwinkel tanzen. 
Zum Kaiserwalzer. Den hast Du geliebt.
Du gute Seele! Weich. Ehrlich. Nie wankend. 
Du hast so viel gegeben. Es reicht nicht Dir zu danken!

Denn nur Du warst mein Zuhaus. 
Denn nur Du warst mein Zuhaus. 

An der Ostsee seh ich noch unsere Spuren von damals. 
Deine, meine und die unserer wunderbaren Kinder. 
Die Wellen erzählen unsere alten Geschichten. 

Ich hör sie so gern! Komm wir setzen wir uns ganz nah ans Meer!
Und ich hör Dich noch immer sagen: 
„Komm, geh spielen! Du darfst sein!“ 
Doch heute sag ich: „Danke Thea, aber ich komm zu Dir! 
Ich komme heim!“ 

Denn nur Du bist mein Zuhaus. 
Denn nur Du und die Kinder seid mein Zuhaus.

Musik & Text: Werner & Nadine Maria Schmidt
Gesang & Gitarre: Nadine Maria Schmidt
Cellomusik & Celloarrangement (Musik): Christoph Schenker
Originalworte am Ende: Werner
Mix & Master: Tobias Fiedler
Foto: Canva Pro Abo

Dieses musikalische Denkmal entstand im Rahmen des gemeinsamen Projekts mit dem Leipziger Diakonie Hospizes „Dein musikalisches Denkmal in der Hospizarbeit“. Möglich macht das die Europäische Union mit der Förderung dieser Arbeit im Rahmen des ESF-Plus. Wir sagen von Herzen DANKE!