Über mich

Ich begleite Menschen in Zeiten von Abschied und Verlust. In diesen Momenten, in denen Worte oft nicht mehr reichen, entsteht in meiner Arbeit ein Raum für etwas anderes: Ausdruck, Erinnerung und Verbindung.
Aus Gesprächen heraus entwickle ich gemeinsam mit Menschen persönliche Lieder für das, was im Leben, im Sterben und im Erinnern oft keinen Platz mehr findet.
Ich arbeite ruhig, zugewandt und ohne große Inszenierung. Mir ist wichtig, dass in dieser Zeit etwas entstehen darf, das bleibt.
Meine Arbeit basiert auf Erfahrung in der Begleitung von Sterbenden und Angehörigen sowie auf fundierten Ausbildungen in der Sterbe- und Trauerbegleitung.
Aktuell leite ich ein EU-gefördertes Projekt am Leipziger Diakonie Hospiz mit, in dem dieser Ansatz in der Begleitung erprobt und weiterentwickelt wird.
Ergänzend bilde ich mich kontinuierlich weiter und erweitere meine fachliche Grundlage ab September durch eine Fortbildung zur Psychoonkologin (DKG-zertifiziert).
Vor meiner Tätigkeit in der Begleitung war ich viele Jahre als Musikerin aktiv. Ich habe mehrere Alben veröffentlicht, die für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert wurden und in verschiedenen Medien Beachtung fanden.
So verbinden sich in meiner Arbeit zwei Wege: die Begleitung von Menschen in existenziellen Lebensphasen und das Schreiben von Liedern, die Erinnerungen bewahren.